Ilona's Blog

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Puerto Viejo + Sonne = Geburtstagswochenverschönerung Juni 25, 2010

Einsortiert unter: Costa Rica,Reisen — ilopei @ 4:46 pm

Auf nach Puerto Viejo

Die letzten Tage sind angebrochen und wir verbringen diese in Puerto Viejo. Es ist jetzt das vierte mal, dass ich in diesem kleinen Jamaika an der Karibik gelandet bin. Doch es ist das erste mal, dass ich hier die Sonne erlebe und es macht das Dörfchen noch viel wunderbarer als es vorher schon war. Hier wollen wir nocheinmal das Karibikfeeling spüren, vielleicht schnorcheln, Cocktails schlürfen, die Kakaoplantage besichtigen, Fahrrad fahren und wenns klappt surfen. Das Surfbrett müssen wir versuchen hier zu verkaufen, da sich in Puerto Escondido kein passender Käufer gefunden hatte.

Dienstag 22.06:

Ankunft 16.00 Uhr. Wir steigen im Hostel Puerto Viejo ab, beziehen unser Zimmer und packen aus. Das Surfbrett will von Marco nach der langen Reise begutachtet werden und so holt er es aus seinem Stoffsocken heraus. Ein bisschen zu unvorsichtig passierte es dann, dass das Surfbrett den Ventilator erwischte und das Tail an einer Stelle kaputt riss. So ein Mist. Jetzt mussten wir noch eine Reperaturwerkstatt finden, doch auf unserer Suche fanden wir einen Interessierten und vielleicht wird er uns das Surfbrett dann abkaufen. Am Abend schlenderten wir eine Weile durch die Straße, kauften uns einen Grillspieß (die besten Spieße überhaupt) und aßen zum Abendbrot in meinem Lieblingsrestaurant eine Fischplatte und tranken so viele Mojitos, bis der Laden zu machte und wir weiterziehen mussten. Es führte uns in einen kleinen Club, wo es frei Daiquiri trinken für Mädels gab. Auch hier blieben wir so lange, bis der Daiquirivorrat erschöpft war und unsere Beine vom tanzen ermüdeten. So schön der Abend war, so schlimm war jedoch der Morgen.

Mittwoch 23.06:

8.00 Uhr Aufstehen….mit großem Kopf…egal der Tag bringt Sonne und wir müssen jede Minute ausnutzen. Zum Frühstücken und zum Anpfiff waren wir im Bread & Choclate. Danach mieteten wir uns ein Tandem,

Tandem

mit dem wir bis zur Playa Cocles fuhren. Dies ist ein Strandabschnitt wo sich die Surfer treffen und wo wir uns ein Longboard liehen, damit wir eine Stunde auf den Miniwellen verdammt viel Spaß haben konnten. Um 12.00 Uhr gings zurück ins Städtchen, um zu sehen wie Deutschland Ghana schlägt. Spannende 90 Minuten hielten uns wach. Später radelten wir wieder zur Playa Cocles, nocheinmal zwei Stunden die Wellen surfen. So ein Longboard bringt ganz schön viel Fun und so hab ich es zum Ende meines Urlaubs auch noch geschafft, die Wellen im Stehen abzufahren.

Sushi

Zum Abendessen gönnten wir uns Sushi und gingen früh schlafen, denn am Donnertsag soll es früh nach Punta Uva zum schnorcheln gehen.

Donnerstag 24.06:

Nach einer lauten und schlaflosen Nacht 7.00 Uhr Aufstehen. Das restliche Sushi des letzten Abends gabs zum Frühstück und nach einem tollen Rausschmiß der Italiener radelten wir mit unserem Schnorchelequipment und zwei Wasserflaschen nach Punta Uva (ca.6 km entfernt). Es erwartete uns ein Traumstrand unter Palmen und hellblaues Wasser. Leider konnten wir keine Kamera bei uns tragen, da am Strand alles was nicht fest ist geklaut wird, so kam es dass wir selbst unsere Flip Flops zu Hause ließen. Ungefähr 1 ½ Stunden schnorchelten wir das Riff ab, entdeckten ein paar bunte Fische von klein bis groß und versuchten uns zum Schluss noch mal im seichten Wasser mit der Dirty Dancing Hebefigur, die zum allerstenmal geklappt hat. Nur beim Abgang brauchen wir noch Übung…Leider fühl ich mich etwas krank und der Abend endet früh, damit ich am letzten Tag wieder fit bin.

Freitag 25.06:

Wieder eine schlaflose Nacht. Diesmal gabs musische Beschallung bis 2.00 Uhr und 38,8° Fieber. Es war schrecklich und am Morgen gings mir nicht gut. Gott sei dank gibts Antiflu und nach einem Frühstück und einer kalten Dusche fühlte ich mich schon besser. Viel haben wir heut nicht gemacht. Letzte Erledigungen besorgt, Fussball geschaut,

Frescos Natural

Fresco´s geschlürft und im Zimmer geschillt. Erst Abends haben wir uns schick gemacht und sind in unser Lieblings „Marisqueria“ gegangen, um das Essen meiner Eltern zu Ihrem 35 jährigen Hochzeitstag einzulösen. Von ihnen gab es netterweise Geld, und so gönnten wir uns jeder eine große Languste. Hmmmmmmmmmmmmmmm!!!!! super lecker!! Danke euch Beiden!!!!!!

Languste zum Hochzeitsessen

Oshiis bar

Später tranken wir noch etwas in der Oshiis bar und dann gings ab ins Bett. Heute keine laute Musik und kein Fieber.

Samstag 26.06:

Fußball um 8.00 Uhr beim Frühstück im Bread & Choclate. Danach packen für die große Reise.

packen

die Karibik

Später noch mal das letzte mal im Wasser planschen und um 12.30 Uhr die zweite Partie Fußball. Mein Tipp: 0:1 für Ghana. Um 16.00 Uhr geht unser Bus nach San Jose. Unser Hostel in Alajuela ist schon reserviert. Dort kommen wir dann um 21.00 Uhr an und vielleicht gehen wir noch was essen, doch dann müssen wir irgendwann schlafen gehen, denn am nächsten Morgen gehts los.

Sonntag 27.06:

Abflug: San José 08:00 Ankunft: Newark 27-JUNI 15:19
Abflug: Newark 18:10 Ankunft: Brüssel 28-JUNI 07:45
Abflug: Brüssel 09:40 Ankunft: Berlin-Tegel 28-JUNI 11:10

Montag 28.06:

Ankunft: Berlin Tegel 11.10 Uhr.

Danke euch allen, dass ihr immer bei mir wart. Ich habe mich über jedes Kommentar gefreut und viel Spaß beim schreiben gehabt! Wir sehen uns in Deutschland wieder!!!!! Viele Grüße Ilona!

 

Puerto Escondido Juni 25, 2010

Einsortiert unter: Mexico,Reisen — ilopei @ 4:37 pm

Surfen

Bis letzten Freitag waren wir in Mexico, in La Punta und von dort aus ging es am Abend mit dem Bus nach Tapachula. Bei unserer Ankunft erwischten wir glücklicherweise sofort den Bus nach El Salvador. Eine Nacht schliefen wir dort und morgens reisten wir weiter nach Nicaragua, damit wir am folgenden Tag wieder in San José waren. Es war meine längste und anstrengendste Busreise überhaupt. Trotzdem haben wir uns die Wartezeiten verschönert, mit Filmen im Bus oder Kino in Managua.

Im Buena Onda hatten wir eine wunderbare Zeit und sicherlich hat es uns nicht zum letzten mal gesehen. Was es so toll macht ist die super Strandlage, die nette Atmosphäre mit Oliver, dem Besitzer, den Wellen und dem leckeren Essen,

Küche

dass man entweder selbst macht oder für das man ein klein bisschen ausserhalb von La Punta gehen muss.

Nachdem wir die Kamera von der Reperatur geholt hatten und ich endlich ein passendes Boggie board gefunden hatte, wurden die Tage entspannter, da wir nicht jedes Mal in die Stadt nach Puerto Escondido laufen mussten. Wir kauften im Super Che genug für mehrere Tage ein. Einmal gabs leckeres Fischfilet in Guayabasoße mit Reis und Gemüse, am nächsten Tag Fleisch in einer  Mangomarinade mit karamellisierten Pilzen. Wenn wir dann doch Lust hatten auswärts zu essen, kamen wir nicht um das leckere Samuray Sushi

Sushi im Samuray

Restaurant herum. Hier gibt es mit Abstand, das allerbeste Sushi was ich je gegessen habe. Das tolle daran ist, dass die Besitzer Sushi aus dem zubereiten was Mexico hergibt. Das sind Früchte und Fisch.

Salto im Sand

Jegliche Sonnenstunden verbrachten wir im Wasser (Marco hat es einmal geschafft ganze 5 Stunden drin zu bleiben) oder falls er nicht surfen kann erprobt er im Sand seinen Körper und übt Rückwärtssaltos, spielt mit den Strandhunden, von denen ich fast alle hätte mitnehmen wollen. Dieser hier ist ein ganz besonders hübscher gewesen.

Straßenhund

Es gab natürlich auch Stunden, in denen ich gerne etwas anderes außer surfen tun wollte und so kletterten wir einmal

Felsenklettern

entlang der Küste die Felsen nach oben und auf der anderen Seite wieder herunter, bis wir an einen kilometerlangen Strand kamen, wo das Ende nicht sichtbar war.

am Strand

Wenn wir weder im Wasser noch auf den  Felsen waren vertrieben wir uns die Zeit beim shoppen (so komm

nach der Shoppingtour

t man schnell mal an einen Hut, eine Sonnebrille, ein Kleid, T-shirts…)

oder natürlich beim Fußball schaun. Die Uhrzeiten für die Spiele waren teilweise um 6.30 Uhr, was verhinderte das wir das

Fußballergebnisse

Deutschland-Serbien Spiel schaun konnten.

Gott sei Dank haben wir unsere Busreise so schnell hinter uns bringen können, dass wir pünktlich zur Deutschland-Ghana Partie in Puerto Viejo, Costa Rica waren und in einer Bar auf Flatscreenbildschirm das Spiel anschauen konnten.

 

Mexico – wir kommen, entspannen, bleiben Juni 9, 2010

Einsortiert unter: Belize,Mexico,Reisen — ilopei @ 8:48 pm

Mittlerweile befinden wir uns an unserem eigentlichen Ziel „Puerto Escondido“ in Mexico. Nach unserem Zeitplan ein bisschen zu früh, aber wir nutzen die Zeit um mal nicht ständig im Bus zu sitzen und auf den nächsten Stopp zu warten, sondern liegen in der Hängematte und tun einfach nix. Bevor ich euch erzähle wie wir hier hergekommen sind, muss ich noch von Belize berichten, dem Quallenbiß und dem tollen Segeltrip, den wir dort gemacht haben.

Der wunderschöne Schnorcheltag endete auch damit, dass Marco aufschrie, als ihn eine Feuerqualle am Bizeps streifte. Noch 30 Minuten später spürte er die Verbrennung. Doch auch ich bekam plötzlich die Schmerzen eines solchen Bisses zu spüren. Auf einmal hatte ich starke Schmerzen im Oberschenkel und als wir genauer hinsahen, eine erkennbare 10 cm große Verbrennung. (Auch heute ist sie noch leicht zu erkennen).

die Feuerqualle

die Feuerqualle

Naja der Alkohol hat die ganze Situation abgeschwächt und so konnten wir trotz unserer Wunden gut schlafen.

Den nächsten Morgen begannen wir ganz langsam, spätes Frühstück, langes rumhängen und Planung des Tages. Dann beschlossen wir eine eigene Kanutour zum Riff zu machen.

Segeltour

Segeltour

Auf halben Weg zum Riff wies uns ein Schnellboot daraufhin, dass wir für das Riff einen Guide  bräuchten und ein Eintrittsgeld zahlen müssten, da es geschütztes Gebiet ist und wir uns nicht in Gefahr begeben dürften. Das war dann eine kleine Enttäuschung und wir mussten umkehren. Daraufhin entschieden wir uns für eine Fahrt um die Insel. Damit das ganze spannender wird, hatte Marco die hervorragende Idee den Rückenwind und das mitgebrachte Tuch für ein Segelbötchen zu verwenden. Eine super Idee!!!! Und ich durfte Segeln! Leider gibt’s kein Foto davon, aber ich kann euch sagen, wir waren ein Hingucker: farblich abgestimmt trug das Kanu dunkelorange und das Tuch gebatiktes hellmandarin :-) . Ein Neid für jedes Segelboot. Obwohl wir keine Umgebungskarte dabei hatten, hat uns unser Bötchen doch noch zeitlich perfekt zum Split geführt, dem Durchgang auf die andere Seite der Insel, so dass wir pünktlich nach zwei Stunden am Kanuverleih ankamen. Danach gabs wieder mal Rumpunch in der Lizzard Bar bei Sonnenuntergang. Diesmal in Begleitung von Anne und Johnny, einem netten Paar aus Deutschland und England.

Mexico war unser nächstes Ziel. Um 8.30 Uhr gings mit dem Schnellboot nach Belize City, von da aus um 11 Uhr mit dem Bus nach Chetumal (Mexico). An der Grenze zu Mexico entdeckten wir ein lustiges Gerät, eine Zufallsampel,

Zufallsampel

Zufallsampel

die entscheidet ob man durchsucht wird oder nicht. Dazu drückt man ein Knöpfchen an der Ampel und entweder sie zeigt rot für DURCHSUCHEN oder grün für Passieren. Marco und ich konnten ungehindert durchgehen.

17 Uhr ADO-Busbahnhof Chetumal: mit Schrecken stellten wir fest, dass es nur eine Möglichkeit gab direkt nach San Cristóbal zu kommen. Nämlich mit dem 1.Klasse Bus für 45$. Was sollten wir also anderes tun. Nachdem wir uns die Zeit des restlichen Tages dann in einem Soda (einheimisches Straßenrestaurant) direkt am Bahnhof vertrieben hatten stiegen wir in den Bus um 22 Uhr. 13 Stunden dauerte die Fahrt, so erreichten wir San Cristóbal morgens um 11 Uhr. Schnell kauften wir ein weiteres Ticket für den Abend, um am nächsten Morgen endlich in Puerto Escondido zu sein. Nach einem leckeren Frühstück verbrachten wir den Tag mit

Mercado

Mercado san Cristóbal

bummeln auf den Märkten in San Cristóbal.

San Cristóbal

Wir haben noch versucht Marie, eine Freundin aus Berlin, in ihrem Hostel aufzusuchen, da sie sich derzeit auch dort aufhielt, doch Marie war unterwegs nach Palenque, wie uns der Rezeptionist mitteilte. Schade.

Weiter fuhren wir um 19.15 Uhr. Diesmal 14 Stunden im Bus, bis wir in La Punta, im Buena Onda Hostel ankamen!!!! Juhu!!!

Buena Onda Juhuuuuuuu

Die Reise hat sich allerdings gelohnt und Marco, der jetzt das dritte mal hier ist, hat nicht zu viel versprochen. Das

Buena onda

Hostel liegt direkt am Meer, der Fußboden besteht aus Sand, die Palmen und Pflanzen neben den kleinen Holzhütten bieten Schatten, wenn man in seiner Hängematte liegt

Marco vor unserer Hütte im Buena Onda

und aufs hellblaue Wasser schaut. Der Sand ist weiß und die Welle am Pointbreak zumindest für Marco gut zum surfen. Ich habe das Surfen jetzt endgültig aufgegeben, da es für mich mit ständiger Enttäuschung verbunden ist: Das Weißwasser macht es mir oft unmöglich überhaupt rauszupaddeln, hab ich es dennoch geschafft, muss ich darauf hoffen endlich mal neben den taiusend anderen Surfern eine Welle zu bekommen und selbst wenn ich das geschafft habe, muss ich hoffen zum Stehen zu kommen. Leider ist die erste Phase des Surfens schon nicht so einfach und so hab ich beschlossen, mein Surfbrett wieder zu verkaufen und mir stattdessen ein Boggie board auszuleihen.

Puerto Escondido ist das Surfmekka Mexicos, obwohl ich an der berühmten Playa Zicatela noch nie jemanden auf der

Mexpipe Puerto Escondido

„Mexpipe“ gesehen habe gilt dieser Ort als sehr bekannt bei den Pro´s der Surfer. Für die Anfänger ist La Punta geeigneter. Hier tummeln sich allerdings wohl auch grad die Surfer der Mexpipe, so dass teilweise schon mal 30 wartende Surfer von klein bis groß im Wasser sitzen. Marco hat jedoch seinen Spaß und während er surft vertreib ich mir die Zeit am Strand und beobachte das ganze Geschehen. Nach drei Stunden kommt er dann manchmal ganz rot verbrannt heraus und am Tag gehen wir in die Stadt, zum Surfshop Ody oder einmal waren wir auch mit Sven und Kathi an einer super schönen kleinen Bucht namens Carrizaliho. Sven und Kathi haben wir im Buena Onda getroffen. Die Beiden kommen aus Frankfurt und hatten ihre süße kleine Tochter Assisa dabei.

Sven und Assisa

An den zwei Tagen, die sie hier verbrachten, haben wir viel gequatscht, zusammen gekocht und festgestellt, dass wir uns alle doch sehr ähnlich sind. Leider sind sie schon gestern abgereist und so bleibt uns nur ein Facebookkontakt.

Ein schlimmes Ereignis am zweiten Tag, war die Schrottung der neuen Kamera. Durch ein blödes Missgeschick (ein bisschen meinerseits) ist Marco während eines Fotos die Kamera hingefallen und leider hat sich das Objektiv nun verformt und geht nur schwer zu und auf. Jetzt haben wir sie in Reperatur gegeben und hoffen darauf, dass wir sie am Freitag heile wiederbekommen. Zur Beruhigung fanden wir ein Sushirestaurant (mir hat´s geholfen!), dass sogar richtig gut war, so dass ich Ende der Woche auf jeden Fall noch mal dahin muss.

Im Moment wissen wir noch nicht wo unsere Reise weiter hinführt. Wir haben noch 18 Tage, wovon wir drei Tage für unsere Rückreise nach Costa Rica einplanen müssen und ich gerne noch einmal die Karibik sehen möchte. Heut wird geplant und in den nächsten Tages wisst ihr Genaueres.

 

ein kleines Paradies namens Belize Juni 2, 2010

Einsortiert unter: Belize,Reisen — ilopei @ 4:09 pm
Blick auf Caye Caulker

Blick auf Caye Caulker

Unsere Reise ging weiter nach Belize, das Nachbarland Guatemalas und bekannt für seine Cayes und dem wunderschönen Schnorchel und Tauchrevier. Von Flores sind wir mit dem Shuttlebus direkt an den Hafen in Belize City angekommen und von dort auf das Atoll „Caye Caulker“ gereist. Zuerst war ich ein wenig enttäuscht von der Insel, da meine Vorstellungen von einem Atoll sich auf meinen Erfahrungen von San Blas gründeten. Weisser Strand mit direktem Zugang zu einem kristallklarem Wasser, wo man sofort mit Schnorchel und Flossen reinspringen kann. Leider ist das Meer hier zu Anfang voll mit Seegras, was schnorcheln unmöglich macht und auch der Strandplatz vor der Tür fehlte. Die einzige Stelle zum baden befindet sich am Ende der Insel und da tummeln sich die Touristen an der Beachbar und im Wasser. Trotz allem entschieden wir uns dann hier zu bleiben und im Hostel Tina zu schlafen. Endlich gabs mal wieder ne eigene Küche und ein Zimmer mit Blick zum Meer.

Unser erster Schnorchelversuch erwies sich als Mini Erfolg: So entdeckten wir ein kleines Seepferdchen. Auch Marco, als „aufgewachsener Cubaner“ mit jahrelanger Schnorchelerfahrung war zum ersten mal einem Seepferdchen begegnet.

In unserer Küche bereiteten wir dann zum Abendessen leckere Garnelen zu, genossen die herrliche Aussicht und schon war der Tag gerettet und Belize bekam einen Pluspunkt.

Caye Caulker mit Blick aufs Meer

Caye Caulker mit Blick aufs Meer

Am nächsten Tag buchten wir eine Tagesschnorcheltour. Auf einem kleinen Segelboot gings zuerst zu einem Riff, wo wir kleine bunte Fische und dicke große Manatís bestaunen konnten.

Auf dem Boot

Schnorcheltour

Zurück auf der Ragga Queen, gabs frische Früchte und kühle Getränke. Der zweite Halt war an einem geschützten Riff, was nur mit Guide beschnorchelt werden durfte. Schon die Ankunft war spektakulär, da sich um unser Boot die Ammenhaie versammelten, die von unserem Käpten mit frischem Fisch gefüttert wurden.

Meine Angst, dort hinein zu springen blieb aber weitgehend aus und so konnte ich aus nächster Nähe einmal einen Hai beobachten. Doch nicht nur die Haie waren  bei unserer Tour die Attraktion, auch riesige Fische, Schildkröten und Mantarochen haben wir gesehen.

Marco

Marco

Zwischen dem zweiten und dem drittem Stopp gabs einen Fischburger und Saft zum Mittag und als Abschluss des Tages „Happy Hour“ mit Rumpunch.

Ragga Queen

Ragga Queen

Nach kurzer Zeit waren wir schon ein bisschen angeschickert und ließen den Abend an der Beachbar mit Bier und Sonnenuntergang ausklingen. Ein sehr gelungener Tag!!!!!!!!

Beachbar

Beachbar

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Ein gelungener Tag

Ein gelungener Tag

 

Tikal Juni 2, 2010

Einsortiert unter: Guatemala,Reisen — ilopei @ 3:19 pm

Meine erste Mayastätte die ich besucht habe heisst TIKAL und befindet sich 6 Stunden nördlich von Semuc Champey.

Kurz vor Tikal befindet das nette Örtchen Flores, wo es alle Backpacker auf dem Weg nach Tikal hintreibt. Und so auch in das kleine Hostel Los Amigos.

Los Amigos Hostel

Los Amigos Hostel

Super schön hergerichtet, mit verwinkelten Ecken und alles da, was ein Backpackerherz so braucht: NUR EINDEUTIG ZU VIELE BACKPACKER. Irgendwie passen Marco und ich da nicht so ganz rein, wie wir finden, Obwohl wir äußerlich dem Massenstrom der Backpacker doch sehr ähneln, ist dieser Massentourismus für uns ein bisschen zu viel Lärm und häufig trifft man auf blödes Gequatsche. Leider konnten wir diesmal nicht in ein anderes Hostel fliehen, da es das günstigste in der Stadt war und wir nur auch schon vollgepackt, mit drei Rucksäcken, zwei Surfbrettern und einer Wasserflasche den ganzen weiten Flastersteinweg nach oben gelaufen sind. Um die ganze Situation erstmal zu erfassen und zu planen, sind wir in ein Reisebüro und wollten uns über die günstigste Möglichkeit nach Tikal zu kommen informieren. Glücklicherweise haben wir auf unserem Weg einen Reiseführer gefunden, der genau zu unserer Route passt und noch auf deutsch.

Am nächsten Tag gings dann nach Tikal. Wir hatten unglaublich viel Glück mit dem Wetter, da es zum ersten mal seit wir in Guatemala ankamen, sonnig war. Mit einem Führer ging es dann morgens um sieben vier Stunden durch die Tempelanlagen, die Tempel rauf und runter und am Ende waren wir kaputt und voller Input. Aber es hat mir sehr gut gefallen und wer weiß, ob wir nicht nocheinmal die Mayas auf unserem Weg durch Mexico aufsuchen.

Völlig kaputt

völlig kaputt

Tikal Templo I

Templo I

Tikal Templo VII

Templo VII

 

760 kilometros al norte Mai 30, 2010

Einsortiert unter: Guatemala,Reisen — ilopei @ 2:33 am

In kürzester Zeit sind wir nun von León aus über Honduras, mit Zwischenstopp in El Salvador in Guatemala angekommen. Nachdem wir das niedliche Hostal Madrid verlassen hatten sind wir nach 10 Stunden Busfahrt in unserem Luxusbus für 50 $ (die Klimaanlage war leider kaputt, und als Malzeit gabs einen Cheeseburger von Burger King) in San Salvador gelandet. Super waren die Grenzübergänge, da „Ticabus“ alles für uns geregelt hatte und wir gemütlich im Bus sitzen bleiben konnten, während ein Kontrolleur unsere Pässe begutachtete. Um 22 Uhr in San Salvador fielen wir im Hostel Carlos direkt ins Bett und am nächsten Morgen ging es weiter nach La Libertad, eine kleine Stadt am Strand La Paz, an dem die Einheimischen Kids ihre ersten Wellen surfen. Auch für mich war der erste Surfabend erfolgreich und so konnten wir den Abend im Hostel Los Amigos mit leckerem Essen auf der Terasse zufrieden ausklingen lassen. Auch Marco hatte seinen Spaß in den Wellen, nur leider ist ihm am nächsten Morgen mal wieder das Surfbrett kaputt gegangen und wir mussten es ins Surfhospital bringen. Ab dann verlor ich den Mut alleine ins Wasser zu gehen und die Wellen wurden mir immer unheimlicher, was einen „schlechte-Laune-Tag“ zur Folge hatte. Naja, Marco hats gut überstanden und zur Aufheiterung haben wir einen kleinen Tagesausflug  nach Tunko gemacht, einem kleinen Surfort, wo wir uns in ein Privatresort schmuggelten und ein bisschen im Pool planschten. Den Nachmittag verbrachten wir dann dort in einer Bar mit Blick aufs Meer und schauten uns das Champions League Final Spiel an. Dabei gabs super Essen und leider nur ein überschaubares Bier für Marco, weil wir auch hier mal wieder ohne viel Geld dastanden. Das Fußballfeeling hat nun so langsam begonnen und in Lateinamerika ist Public Viewing ein sehr beliebter Sport, so dass die Freude auf die WM richtig steigt (Juhuuu). Bevor es dann am nächsten Tag weiterging Richtung Guatemala, haben wir noch Zonte besichtigt, auch ein kleines Surfstädtchen, indem wir wiedermal ein nettes Hotel mit Pool fanden, in das wir uns selbst einluden. Der Weg nach Guatemala ging über San Salvador und endete nach fünf Stunden in Guatemala City. Da es noch früh am Morgen war, konnten wir direkt nach Antigua reisen. Dort fanden wir die nette Unterkunft „A good place to stay“, ein wirklich netter Ort um seinen Aufenthalt in Antigua zu verschönern. Das Hotel liegt dem großen Markt gegenüber, auf dem man alles finden kann was das Herz begehrt. Leider kann man sich schnell in dem Chaos verlaufen, oder ersticken, so reichte uns diese Erfahrung einmal. Antigua hält was es verspricht. Es ist eine super schöne, saubere und im kolonialstil erbaute Stadt, die sicherlich ihr Geldeinahmen durch den Tourismus erhält. Unglaublich viele Touristen findet man hier und ich bin wirklich froh, die Stadt in der Nebensaison gesehen zu haben. Allersdings hat das natürlich auch zur Folge, dass es in der jetzigen Regenzeit auch regnet. Trotz allem haben wir uns die drei Tage amüsiert, wir waren shoppen, bummeln, Kaffee trinken, Sushi essen (ENDLICH!) und einen Tag haben wir den Vulkan Pacaya besichtigt.

Ein aufregendes Erlebnis mit ganz schön viel Lava. Der Vulkan war in den letzen Tagen aktiver geworden und so hatten wir das Glück, die heissen Lavaströme aus nächster Nähe zu sehen und sogar kleine Eruptionen zu beobachten.

Wie wir heute von Einheimischen hörten, hat der Vulkan wohl am nächsten Tag soviel Asche gespukt, dass in Guatemala City (25 min Entfernung) die Straßen mit zwei Zentimeter Asche bedeckt sind und die Schulen deswegen frei bekommen hatten.

Von Antigua sind wir dann acht Stunden nach Norden gefahren und befinden uns gerade am Semuc Shampey, nahe der Stadt Cóban. „Semuc Shampey“ bedeutet auf Maya „verstecktes tiefes Moos“. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Naturwunder: große klare Wasserlöcher, die mit ihrem türkisgrünen Erscheinen zum baden einladen, verstecken sich inmitten eines Tales, das umgeben von dichtem Urwald ist. Traumhaft.

Zuerst wanderten wir auf den Aussichtspunkt (was nicht ganz ungefährlich in dieser Regenzeit ist), von dem sich eine super Aussicht auf Semuc shampey bot und dann stiegen wir ab, um uns im Wasser zu erfrischen. Lustig sind auch die Fische, die einem eine natürliche Kosmetikstunde geben. Sie fressen alte Hautzellen vom Körper und kitzeln, wenn sie sich den Füßen nähern.

Das nächste Erlebnis an dem heutigen Tag, war die Gummireifentour durch den Fluß Cóban und am Nachmittag durchschwammen und -stiegen wir die Höhlen Las Marias. Nur mit einer Kerze und einem Adrenalinspiegel ganz weit oben bestiegen wir die dunklen cuevas und mussten entweder Wasserströmungen schwimmend überwinden, oder Wasserfälle hoch- und runter klettern. Nach ca. 1 Stunde konnte ich mich dann wieder im hellen und an der Oberfläche entspannen und sitze nun in meinem einfachen aber gemütlichen Holzhüttchen, dass eine wunderbare freie Aussicht auf den Cóban und den Regenwald bietet.

 

Es ist viel passiert…die Zeit in Nicaragua #2 Mai 18, 2010

Einsortiert unter: Nicaragua,Reisen — ilopei @ 11:55 pm

Es ist ganz schön viel passiert, seit dem letzten Artikel. Leider bringt der Norden auch mehr Armut und weniger Infrastruktur mit sich, so dass es immer schwieriger wird Internet zu finden. Heute kann ich mir allerdings die Zeit nehmen und ausführlich von den letzten Tagen berichten. Wir sind gerade in León, Nicaragua und können im niedlichen kleinen Hostel Madrid das Internet so lange wir wollen nutzen. Mein Computer muss also ganz schön arbeiten.

Ich fang aber am besten in Nosara, Costa Rica an. An der Playa Guiones fanden wir ein nettes Hostel, namens Kaya Sol indem wir glücklicherweise für wenig Geld ein Dorm mit Küche für uns alleine hatten. Da es uns dort sehr gut gefiel, blieben wir drei Tage. Ein solcher Tag sah folgendermaßen aus: 6.00 Uhr Marco steht auf und geht surfen; 8.00 Uhr Ilona wacht auf und gegen halb neun frühstücken wir gemeinsam; 10.00 Uhr – 14.00 Uhr laaaaange Fußmärsche in der Mittagssonne (bekloppt) durch die Stadt, zur Bank, zum Supermarkt, zu den Surfshops…etc.; 14.00 – 16.00 Uhr lesen und relaxen am Pool; 16.00 – 18.00 Uhr abendliches, bei Sonnenuntergang, surfen. 21.00 Uhr schlafen.

Zwischendurch haben wir Marco die Haare geschnitten und manchmal Billiarrd gespielt.

Eigentlich ganz nett, wäre mir da nicht meine Shorts geklaut worden…das hat die Atmosphäre etwas beeinflusst…naja ich hab mich wieder eingekriegt und dann ging es weiter nach San Juan del Sur, Nicaragua. Dort haben wir Andre nocheinmal getroffen, was mich wirklich sehr gefreut hatte! Als er dann nach Deutschland abgereist war ich richtig traurig, da mit ihm ja auch ein Stück meiner Reise nach Hause gefahren ist. Wir hatten aber nochmal zwei schöne Abende und es ist ja nicht das letzte Treffen mit ihm.

Der nächste Stopp war an der Playa Popoyo, wo es  nichts ausser Strand, ein paar Surfern und eine Welle gab. Weder Geldautomat noch Surfshop waren zu finden. Genau dort hätten wir beides dringend gebraucht. Wir konnten nur eine Nacht dort geniessen, da wir leider kein Geld mehr hatten und Marco sein Surfbrett geschrottet hatte. Immerhin hatte er hier vorher eine tolle Welle gefahren, da war der Bruch des Brettes nicht ganz so schlimm. Von Popoyo gings nach Pochomil, leider gabs hier auch nicht so viel, nicht mal schöne Wellen und die Unterkunft bei Johanna ließ auch zu wünschen übrig…

also gabs für uns am Abend Bier und Cuba! Fast sind wir schon in León…davor kam noch die Playa Las Peñitas. 20 km von León machten wir an diesem Strand halt und kamen im Hostal Oasis unter, dass direkt am Strand liegt.

Auch hier gabs für mich leider keine schönen Anfängerwellen und so musste ich mit schlechtem Gefühl wieder abreisen. Die Tage dort haben wir trotzdem sehr genossen, auch wenn wir nach zwei Tagen wieder feststellen mussten, dass uns das Geld eindeutig zu schnell ausgeht.

Was ich euch noch kurz erzählen wollte, ist dass Marco und ich uns häufig daran halten spanisch miteinander zu reden. Es hilft und ich bekomme immer mehr das Gefühl für diese Sprache. Jetzt bin ich auch mit meinen Erzählungen in León angekommen und morgen fahren wir nach El Salvador, in der Hoffnung, dass ich auch mal wieder zu meinem Surfgenuss komme.

 

$$$$$$$$$$ demasiado caro $$$$$$$$$$$$$$$ Mai 8, 2010

Einsortiert unter: Costa Rica,Reisen — ilopei @ 12:29 am

Ein etwas seltsamer Titel deutet daraufhin, dass es hier eindeutig zu teuer ist. Wir sind nach Montezuma nach Santa Teresa gefahren, was mit dem öffentlichen Bus kein großes Problem war, allerdings war uns nicht so ganz klar wo wir aussteigen mussten, da Santa Teresa sich nicht von den Orten Mal País oder der Playa Carmen unterscheidet und es keine genauen Grenzen zwischenden super luxus Hotels gib. Der Ort ansich war nur eine große Straße entlang des Strandes und überall standen niedliche kleine Unterkünfte, die einen zum chillen einluden. Leider kostete hier eine Nacht bis zu 120$…sind die verrückt??? Gott sei dank, gab es noch eine einzige günstige Unterkunft, wo wir sogar eine Klimaanlage hatten. Allerdings war dieses Hostel ein bisschen runtergekommen und lud nicht zu einem abendlichen Bier in der Hängematte ein, also sind wir entweder außerhalb essen gegangen ($$$$) oder nutzten die frühe Dunkelheit (20.30 Uhr) um zu schlafen. Auch die Weiterfahrt nach Sámara stellte sich als günstiges Problem dar. Als wir uns einen Tag ein Quad gemietet hatten, um uns davon zu überzeugen, dass Santa Teresa nicht doch einen kleinen Ort kennzeichnet, den wir bisher nur nicht zu Fuß entdeckt hatten, stellten wir fest, dass es für einen großen Bus nicht möglich sein würde, den vierstunden Weg nach Sámara zu nehmen. Mit dem Quad mussten wir durch kleine Waldwege, über den Strand, durch zwei Flüsse und über Matschpfützen fahren, um nach Sámara zu kommen.

Auf einer Karte sahen wir dann, dass es anscheinend keine anständige Straße dorthin gibt. Hmmmm…Wieder in Santa Teresa, an der Playa Carmen, hinter Mal País erkundigten wir uns in einem Reisebüro, ob es eine Busverbindung zwischen Hier und Sámara gäbe. Tja,die günstige Variante wäre:  erst wieder Richtung San Jose und dann auf halben Weg einen nächsten Bus nehmen und irgendwie aussenrum…etc…eindeutig zu nervig…die teurer Variante dauert vier Stunden im klimatisierten Kleinbus und man wird direkt von der Haustür zum Zielort gefahren. Aber es kostete uns 90$…unglaublich…uns blieb aber nur diese Wahl…

Jetzt sind wir in Sámara und sparen! D.h. ein hotel ausserhalb der Stadt und nicht mehr essen gehen, kein Batido zur Erfrischung…klingt schlimmer als es ist…

das Sparen hatte sein Gutes, das Hotel „Villa Kunterbunt“ liegt direkt am Strand und wir haben gestern einen günstigen Fischhändler entdeckt, bei dem wir uns einen leckeren Fisch kauften, den wir dann gestern Abend mit Gemüse zubereiteten und der besser geschmeckt hat, als alles andere was ich die letzte Woche gegessen habe. Heute gibts nochmal selbstgemachten Fisch in einer Kokossoße mit karamellisiertem Gemüse…Sparen macht Spaß!!!!

Was das Surfen angeht, so hab ich Betty bezwingen können und heut meine ersten Versuche in kleinen grünen Wellen gemacht und schon Erfolgserlebnisse verzeichnet. Marco nutzt jede Gelegenheit eine gute Welle zu bekommen, so ist er auch schon morgens um 6.00 Uhr auf dem Brett. Das einzig blöde dabei ist, dass er sich nun den Körper ein wenig verbrannt hat, da er einfach nicht aus dem Wasser kommen will:-)

Morgen gehts nach Nosara an die Playa Guiones und nächste Woche sind wir dann auf dem weg nach Nicaragua. fotos gibts demnächst, jetzt muss ich erstmal essen gehen! Guten Appettit und bis bald!

 

Montezuma Mai 4, 2010

Einsortiert unter: Costa Rica,Reisen — ilopei @ 5:16 pm

Jetzt sind schon ein paar Tage rum seitdem Marco angekommen ist und ich hab mich schon sehr an seine Anwesenheit gewöhnt, das einzige womit ich mich noch arrangieren muss ist, dass ich nun ein großes Bett teilen muss und das bei dieser Hitze. Aber den Verlust nehm ich gerne in Kauf, ist nur ab und an ein bisschen warm. Und das obwohl hier anscheinend pünktlich zum ersten Mai die Regenzeit angefangen hat. Bisher hat es jeden Abend und jede Nacht in Strömen gegossen. Ich hoffe doch, dass das wieder besser wird je weiter wir nach Norden fahren. Also im Moment ist unser Ziel Mexico. Die ersten drei Tage waren Marco und ich in Montezuma, ein kleines Örtchen auf der Nicoya Halbinsel, super gemütlich, nur ein bisschen teuer.

Am Samstag schlugen wir uns durch Gestrüpp und über steile Hänge (alles in Flip Flops) zu den drei Wasserfällen, die wirklich ein schöner Anblick waren. Am zweiten Wasserfall bestand die Möglichkeit von 12 Metern in die Tiefe zu springen und noch ehe ich mir ein Bild von der Höhe machen konnte, war Marco schon unten. Das hieß ja dann auch wohl für mich runterspringen:-) Mit ein bisschen Druck und nach längerer Zeit wagte ich es dann auch. Uhhhh….ein schönes Gefühl….wenn man unten angekommen ist!

Nach ein bisschen Entspannung im Wasser sind wir die Felsen weiter raufgestiegen und fanden nach einer Stunden eine Stelle mit natürlichen Jakuzzi-Whirlpools. Super Entspannung!!! Es gab allerdings auch einen kleinen Schockmoment, als ich rückwärts kopfüber in eines der Jakuzzilöcher reingefallen bin. Aber alles ist gut gegangen und ich bin heile wieder aufgetaucht. Gestern sind wir in Santa Teresa an der Playa Carmen angekommen und Marco hat sich schon ein Surfbrett zugelegt, was er natürlich direkt ausprobieren musste. Auch ich hab mir eine Surfbetty ausgeliehen und es in den Wellen versucht. Leider waren die Wellen nicht ganz so schön wie in Jaco und so muss ich Betty noch die nächsten Tage bezwingen.

 

la repetición April 30, 2010

Einsortiert unter: Costa Rica,Reisen — ilopei @ 12:29 am

Gerade im Hostel Bekuo angekommen, und es ist wie ein Dejavu. Genau hier hab ich vor 11 Wochen gestartet. Ich schlafe sogar im gleichen Bett und ich fühle mich richtig wohl hier. Die letzte Nacht war der Horror, das ist auch der Grund warum wir schon heut zurück nach San Jose sind. Nach fünf Folgen Grey´s Anatomy wollten Karin und ich um 2.00 Uhr schlafen, als uns plötzlich eine Horde ekliger Wurminsekten befallen hatte. Keine Ahnung woher die kamen, aber sie waren in kürzester Zeit auf dem Bett und im Zimmer verteilt. Das Schlafen fiel uns dann etwas schwer und wir lagen noch bis 4.oo Uhr auf der einzigen sauberen Stelle des Bettes und haben gequatscht, bis uns einfach die Augen zufielen. Um 9.00 Uhr war die Nacht vorbei und wir waren auf der Suche nach einem brauchbaren Hostel, aber leider war nichts Schönes an diesem hässlichen Ort zu finden, also beschlossen wir um 15.00 den Bus zu nehmen und wieder nach San jose zu pendeln. Eine sehr gute Entscheidung! Morgen den Tag werd ich ein bisschen im Hostel rumgammeln und mach mich gegen Abend zum Flughafen, da Marco endlich zu mir stößt. Lieben Gruß!!

 

 
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