Meine erste Mayastätte die ich besucht habe heisst TIKAL und befindet sich 6 Stunden nördlich von Semuc Champey.
Kurz vor Tikal befindet das nette Örtchen Flores, wo es alle Backpacker auf dem Weg nach Tikal hintreibt. Und so auch in das kleine Hostel Los Amigos.
Super schön hergerichtet, mit verwinkelten Ecken und alles da, was ein Backpackerherz so braucht: NUR EINDEUTIG ZU VIELE BACKPACKER. Irgendwie passen Marco und ich da nicht so ganz rein, wie wir finden, Obwohl wir äußerlich dem Massenstrom der Backpacker doch sehr ähneln, ist dieser Massentourismus für uns ein bisschen zu viel Lärm und häufig trifft man auf blödes Gequatsche. Leider konnten wir diesmal nicht in ein anderes Hostel fliehen, da es das günstigste in der Stadt war und wir nur auch schon vollgepackt, mit drei Rucksäcken, zwei Surfbrettern und einer Wasserflasche den ganzen weiten Flastersteinweg nach oben gelaufen sind. Um die ganze Situation erstmal zu erfassen und zu planen, sind wir in ein Reisebüro und wollten uns über die günstigste Möglichkeit nach Tikal zu kommen informieren. Glücklicherweise haben wir auf unserem Weg einen Reiseführer gefunden, der genau zu unserer Route passt und noch auf deutsch.
Am nächsten Tag gings dann nach Tikal. Wir hatten unglaublich viel Glück mit dem Wetter, da es zum ersten mal seit wir in Guatemala ankamen, sonnig war. Mit einem Führer ging es dann morgens um sieben vier Stunden durch die Tempelanlagen, die Tempel rauf und runter und am Ende waren wir kaputt und voller Input. Aber es hat mir sehr gut gefallen und wer weiß, ob wir nicht nocheinmal die Mayas auf unserem Weg durch Mexico aufsuchen.






