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Mexico – wir kommen, entspannen, bleiben Juni 9, 2010

Einsortiert unter: Belize,Mexico,Reisen — ilopei @ 8:48 pm

Mittlerweile befinden wir uns an unserem eigentlichen Ziel „Puerto Escondido“ in Mexico. Nach unserem Zeitplan ein bisschen zu früh, aber wir nutzen die Zeit um mal nicht ständig im Bus zu sitzen und auf den nächsten Stopp zu warten, sondern liegen in der Hängematte und tun einfach nix. Bevor ich euch erzähle wie wir hier hergekommen sind, muss ich noch von Belize berichten, dem Quallenbiß und dem tollen Segeltrip, den wir dort gemacht haben.

Der wunderschöne Schnorcheltag endete auch damit, dass Marco aufschrie, als ihn eine Feuerqualle am Bizeps streifte. Noch 30 Minuten später spürte er die Verbrennung. Doch auch ich bekam plötzlich die Schmerzen eines solchen Bisses zu spüren. Auf einmal hatte ich starke Schmerzen im Oberschenkel und als wir genauer hinsahen, eine erkennbare 10 cm große Verbrennung. (Auch heute ist sie noch leicht zu erkennen).

die Feuerqualle

die Feuerqualle

Naja der Alkohol hat die ganze Situation abgeschwächt und so konnten wir trotz unserer Wunden gut schlafen.

Den nächsten Morgen begannen wir ganz langsam, spätes Frühstück, langes rumhängen und Planung des Tages. Dann beschlossen wir eine eigene Kanutour zum Riff zu machen.

Segeltour

Segeltour

Auf halben Weg zum Riff wies uns ein Schnellboot daraufhin, dass wir für das Riff einen Guide  bräuchten und ein Eintrittsgeld zahlen müssten, da es geschütztes Gebiet ist und wir uns nicht in Gefahr begeben dürften. Das war dann eine kleine Enttäuschung und wir mussten umkehren. Daraufhin entschieden wir uns für eine Fahrt um die Insel. Damit das ganze spannender wird, hatte Marco die hervorragende Idee den Rückenwind und das mitgebrachte Tuch für ein Segelbötchen zu verwenden. Eine super Idee!!!! Und ich durfte Segeln! Leider gibt’s kein Foto davon, aber ich kann euch sagen, wir waren ein Hingucker: farblich abgestimmt trug das Kanu dunkelorange und das Tuch gebatiktes hellmandarin :-) . Ein Neid für jedes Segelboot. Obwohl wir keine Umgebungskarte dabei hatten, hat uns unser Bötchen doch noch zeitlich perfekt zum Split geführt, dem Durchgang auf die andere Seite der Insel, so dass wir pünktlich nach zwei Stunden am Kanuverleih ankamen. Danach gabs wieder mal Rumpunch in der Lizzard Bar bei Sonnenuntergang. Diesmal in Begleitung von Anne und Johnny, einem netten Paar aus Deutschland und England.

Mexico war unser nächstes Ziel. Um 8.30 Uhr gings mit dem Schnellboot nach Belize City, von da aus um 11 Uhr mit dem Bus nach Chetumal (Mexico). An der Grenze zu Mexico entdeckten wir ein lustiges Gerät, eine Zufallsampel,

Zufallsampel

Zufallsampel

die entscheidet ob man durchsucht wird oder nicht. Dazu drückt man ein Knöpfchen an der Ampel und entweder sie zeigt rot für DURCHSUCHEN oder grün für Passieren. Marco und ich konnten ungehindert durchgehen.

17 Uhr ADO-Busbahnhof Chetumal: mit Schrecken stellten wir fest, dass es nur eine Möglichkeit gab direkt nach San Cristóbal zu kommen. Nämlich mit dem 1.Klasse Bus für 45$. Was sollten wir also anderes tun. Nachdem wir uns die Zeit des restlichen Tages dann in einem Soda (einheimisches Straßenrestaurant) direkt am Bahnhof vertrieben hatten stiegen wir in den Bus um 22 Uhr. 13 Stunden dauerte die Fahrt, so erreichten wir San Cristóbal morgens um 11 Uhr. Schnell kauften wir ein weiteres Ticket für den Abend, um am nächsten Morgen endlich in Puerto Escondido zu sein. Nach einem leckeren Frühstück verbrachten wir den Tag mit

Mercado

Mercado san Cristóbal

bummeln auf den Märkten in San Cristóbal.

San Cristóbal

Wir haben noch versucht Marie, eine Freundin aus Berlin, in ihrem Hostel aufzusuchen, da sie sich derzeit auch dort aufhielt, doch Marie war unterwegs nach Palenque, wie uns der Rezeptionist mitteilte. Schade.

Weiter fuhren wir um 19.15 Uhr. Diesmal 14 Stunden im Bus, bis wir in La Punta, im Buena Onda Hostel ankamen!!!! Juhu!!!

Buena Onda Juhuuuuuuu

Die Reise hat sich allerdings gelohnt und Marco, der jetzt das dritte mal hier ist, hat nicht zu viel versprochen. Das

Buena onda

Hostel liegt direkt am Meer, der Fußboden besteht aus Sand, die Palmen und Pflanzen neben den kleinen Holzhütten bieten Schatten, wenn man in seiner Hängematte liegt

Marco vor unserer Hütte im Buena Onda

und aufs hellblaue Wasser schaut. Der Sand ist weiß und die Welle am Pointbreak zumindest für Marco gut zum surfen. Ich habe das Surfen jetzt endgültig aufgegeben, da es für mich mit ständiger Enttäuschung verbunden ist: Das Weißwasser macht es mir oft unmöglich überhaupt rauszupaddeln, hab ich es dennoch geschafft, muss ich darauf hoffen endlich mal neben den taiusend anderen Surfern eine Welle zu bekommen und selbst wenn ich das geschafft habe, muss ich hoffen zum Stehen zu kommen. Leider ist die erste Phase des Surfens schon nicht so einfach und so hab ich beschlossen, mein Surfbrett wieder zu verkaufen und mir stattdessen ein Boggie board auszuleihen.

Puerto Escondido ist das Surfmekka Mexicos, obwohl ich an der berühmten Playa Zicatela noch nie jemanden auf der

Mexpipe Puerto Escondido

„Mexpipe“ gesehen habe gilt dieser Ort als sehr bekannt bei den Pro´s der Surfer. Für die Anfänger ist La Punta geeigneter. Hier tummeln sich allerdings wohl auch grad die Surfer der Mexpipe, so dass teilweise schon mal 30 wartende Surfer von klein bis groß im Wasser sitzen. Marco hat jedoch seinen Spaß und während er surft vertreib ich mir die Zeit am Strand und beobachte das ganze Geschehen. Nach drei Stunden kommt er dann manchmal ganz rot verbrannt heraus und am Tag gehen wir in die Stadt, zum Surfshop Ody oder einmal waren wir auch mit Sven und Kathi an einer super schönen kleinen Bucht namens Carrizaliho. Sven und Kathi haben wir im Buena Onda getroffen. Die Beiden kommen aus Frankfurt und hatten ihre süße kleine Tochter Assisa dabei.

Sven und Assisa

An den zwei Tagen, die sie hier verbrachten, haben wir viel gequatscht, zusammen gekocht und festgestellt, dass wir uns alle doch sehr ähnlich sind. Leider sind sie schon gestern abgereist und so bleibt uns nur ein Facebookkontakt.

Ein schlimmes Ereignis am zweiten Tag, war die Schrottung der neuen Kamera. Durch ein blödes Missgeschick (ein bisschen meinerseits) ist Marco während eines Fotos die Kamera hingefallen und leider hat sich das Objektiv nun verformt und geht nur schwer zu und auf. Jetzt haben wir sie in Reperatur gegeben und hoffen darauf, dass wir sie am Freitag heile wiederbekommen. Zur Beruhigung fanden wir ein Sushirestaurant (mir hat´s geholfen!), dass sogar richtig gut war, so dass ich Ende der Woche auf jeden Fall noch mal dahin muss.

Im Moment wissen wir noch nicht wo unsere Reise weiter hinführt. Wir haben noch 18 Tage, wovon wir drei Tage für unsere Rückreise nach Costa Rica einplanen müssen und ich gerne noch einmal die Karibik sehen möchte. Heut wird geplant und in den nächsten Tages wisst ihr Genaueres.

 

Eine Antwort zu „Mexico – wir kommen, entspannen, bleiben“

  1. Claudia Sagt:

    Ich habe mich sehr über eure Geburtstagstorten gefreut!!!!

    Eure Reise sieht sooooooo toll aus – was ihr alles seht und erlebt…..

    Ich freue mich aber auch soooooooooooooo auf ein Wiedersehen!!!!!!

    Claudia


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