Bis letzten Freitag waren wir in Mexico, in La Punta und von dort aus ging es am Abend mit dem Bus nach Tapachula. Bei unserer Ankunft erwischten wir glücklicherweise sofort den Bus nach El Salvador. Eine Nacht schliefen wir dort und morgens reisten wir weiter nach Nicaragua, damit wir am folgenden Tag wieder in San José waren. Es war meine längste und anstrengendste Busreise überhaupt. Trotzdem haben wir uns die Wartezeiten verschönert, mit Filmen im Bus oder Kino in Managua.
Im Buena Onda hatten wir eine wunderbare Zeit und sicherlich hat es uns nicht zum letzten mal gesehen. Was es so toll macht ist die super Strandlage, die nette Atmosphäre mit Oliver, dem Besitzer, den Wellen und dem leckeren Essen,
dass man entweder selbst macht oder für das man ein klein bisschen ausserhalb von La Punta gehen muss.
Nachdem wir die Kamera von der Reperatur geholt hatten und ich endlich ein passendes Boggie board gefunden hatte, wurden die Tage entspannter, da wir nicht jedes Mal in die Stadt nach Puerto Escondido laufen mussten. Wir kauften im Super Che genug für mehrere Tage ein. Einmal gabs leckeres Fischfilet in Guayabasoße mit Reis und Gemüse, am nächsten Tag Fleisch in einer Mangomarinade mit karamellisierten Pilzen. Wenn wir dann doch Lust hatten auswärts zu essen, kamen wir nicht um das leckere Samuray Sushi
Restaurant herum. Hier gibt es mit Abstand, das allerbeste Sushi was ich je gegessen habe. Das tolle daran ist, dass die Besitzer Sushi aus dem zubereiten was Mexico hergibt. Das sind Früchte und Fisch.
Jegliche Sonnenstunden verbrachten wir im Wasser (Marco hat es einmal geschafft ganze 5 Stunden drin zu bleiben) oder falls er nicht surfen kann erprobt er im Sand seinen Körper und übt Rückwärtssaltos, spielt mit den Strandhunden, von denen ich fast alle hätte mitnehmen wollen. Dieser hier ist ein ganz besonders hübscher gewesen.
Es gab natürlich auch Stunden, in denen ich gerne etwas anderes außer surfen tun wollte und so kletterten wir einmal
entlang der Küste die Felsen nach oben und auf der anderen Seite wieder herunter, bis wir an einen kilometerlangen Strand kamen, wo das Ende nicht sichtbar war.
Wenn wir weder im Wasser noch auf den Felsen waren vertrieben wir uns die Zeit beim shoppen (so komm
t man schnell mal an einen Hut, eine Sonnebrille, ein Kleid, T-shirts…)
oder natürlich beim Fußball schaun. Die Uhrzeiten für die Spiele waren teilweise um 6.30 Uhr, was verhinderte das wir das
Deutschland-Serbien Spiel schaun konnten.
Gott sei Dank haben wir unsere Busreise so schnell hinter uns bringen können, dass wir pünktlich zur Deutschland-Ghana Partie in Puerto Viejo, Costa Rica waren und in einer Bar auf Flatscreenbildschirm das Spiel anschauen konnten.











