Ilona's Blog

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Iloson Crusoe April 2, 2010

Einsortiert unter: Panama,Reisen — ilopei @ 5:53 nachmittags

Frohe Ostern euch allen. Ich verbringe den K-Freitag in Coronado, wo wir gestern Abend aus Panama angekommen sind. Nicht gerade der beste Ort um den ruhigsten Tag im Jahr zu verbringen, da hier wirklich nichts geöffnet hat noch fährt oder Menschen auf der Straße rumlaufen. Ein Plätzchen am Strand wäre die besssere Alternative gewesen. Aber da Andre und ich eher spontan losziehen, war alles in Strandnähe ausgebucht und wir sind froh überhaupt einen Bus nach Costa Rica bekommen zu haben. Zuallererst gibts noch ein paar Eindrücke von unserer Panamareise. Über die Grenzbrücke bei Sixaola ging es nach Boca del Torre. Leider war unser erster Tag veregnet, was uns nicht davon abhielt an den Strand zu gehen…mit Regenschirm…

Gott sei dank lichtete sich der Himmel am nächsten Tag und wir konnten eine Strandtour machen, wo wir den Sonnenschirm auspackten.Da die Tage immer schöner wurden und sich die Sonne öfter blicken ließ beschlossen wir länger dort zu bleiben. Am Mittwoch fuhren wir zu einem wunderschönen Strand, wo die Seesterne im Wasser liegen.

Diese Seesterne sind unglaublich groß, orange und schwer und geben dem Wasser einen traumhaften Anblick. Seltsam war an diesem Strand, dass direkt nach ca. 15m seichtem Wasser die tiefe See beginnt. Man kann dann nicht mehr stehen und alles ist dunkelblau. Von Boca del Torre sind wir mit dem Nachtbus nach 10 Stunden in Panama City angekommen. Um fünf Uhr morgens war es schwer ein geöffnetes Hostel zu bekommen, und so stiegen alle Ankömmlinge im bekanntesten und fast einzigem Hostel ab, das es in Panama City gibt. Wir legten uns dort alle ca. drei stunden im Aufenthaltsraum hin, bis die Rezeption um acht Uhr öffnete. Leider gabs auch hier kein Zimmer für uns. Aber wir fanden heraus wie wir nach San Blas kommen würden. Ein Tag in der City war ausreichend, um zu erkennen, dass diese Stadt nichts zu bieten hat, ausser Lärm und dem Panamakanal, der allerdings wie ein ganz normaler Fluss aussieht, wo zwischendurch eine Schleuse eingebaut wurde.

Am nächsten Morgen, wieder mal um fünf Uhr haben uns dann die Jeeps abgeholt, mit denen es quer durch Panama in den Norden an die Festlandgrenze zu Kuna Yula, den San Blas Inseln geht. Als Kuna Yulas bezeichnen sich die Einheimischen, die diese 365 Inseln bevölkern. Nach ihnen gehören die San Blas Inseln nicht mehr zu Panama, sondern sind eigenständiges Terretorium der Kuna Yulas. Es ging dann weiter mit dem Wassertaxi, auf die Insel Senidup. Der Weg über die See dauerte 30 Minuten und man entdeckte schon kleine Inselchen, die aussahen als wären sie einem Comic entsprungen. 30 m² groß, eine Palme und eine Bambushütte. Ein herrlicher Anblick.

Auch Senidup war ähnlich. Ein bisschen größer, aber maximal 50 Palmen und Platz für 30 Leute.

Der Boden bestand nur aus Sand und ein gewöhnlicher Tag verlief so, dass man aufstand wann man wollte, die Kuna Yulas machten einem dann Frühstück, danach chillte man sich in eine Hängematte oder unter eine Palme (wobei hier darauf zu achten ist, dass an der Palme keine braunen Kokosnüsse hängen), ging schnorcheln, spielte Volleyball oder laß ein Buch. Man tat einfach nichts! Auf meiner Schnorcheltour entdeckte ich sogar zwei Rochen und viele bunte Fische. Ein Traum war das. Um zwei Uhr wurde man durch das Muschelhorn daran erinnert, dass das Mittagessen fertig ist. Meistens gab es Fleisch oder Fisch mit Reis und zum Nachtisch etwas Obst. Danach machte man genau das gleiche wie am Vormittag: entspannen. Abends gab es die letzte Mahlzeit und später wurde mit Rum und Bier gefeiert. Der Rum ist wirklich sehr lecker und lädt zu mehr Gläsern ein…ein bisschen gefährlich…

Leider mussten wir am Mittwochfrüh wieder abreisen, da auch dieses Örtchen komplett über Ostern ausgebucht ist. Die Rückfahrt war mal wieder für Andre nicht so schön…es hatte geregnet und der Wellengang war hoch, er war am Ende komplett durchnässt und leider auch sein Pass.

In Panama City waren leider alle Direktbusse nach San Jose bis nächsten Montag voll und so mussten wir zwei Stunden in einer Schlange warten, die Tickets an die Grenze verkauften. Um 17 Uhr ging es los und der Bus war so unterkühlt, dass man sicherlich problemlos Schweinefleisch hätte transportieren können. Brrrr….Um zwei Uhr nachts sind wir in David ausgestiegen, eine kleine Stadt, ca. eine Stunde vor der Grenze, haben wir uns ein Zimmer genommen, um dort noch vier Stunden Schlaf zu bekommen. Allerdings war das Zimmer voll mit Kakalaken und gut schlafen konnten wir da auch nicht mehr. Um halb sieben warteten wir mal wieder auf ein Ticket nach San Jose. Und vorsorglicher Weise haben wir uns richtig warm angezogen. In diesem Bus wäre es möglich gewesen auf dem Boden Eier zu kochen. Mal wieder die falsche Kleidung und so waren die nächsten 8 Stunden sehr unangenehm. Auch an der mussten wir mal wieder zwei Stunden warten und am Ende waren wir vom vielen Warten echt erschöpft!

Aber wir haben es geschafft und sind gestern Abend im wohlbehüteten Coronado angekommen, konnten waschen, Essen kochen und sich endlich mal wieder auf eine Toilette setzten! Meine Insekten habe ich getötet und morgen geht es wieder weiter. Diesmal nach Nicaragua. Vielleiccht werde ich dort noch eine Sprachschule besuchen. Sicher ist aber, dass ich in drei Wochen wieder in Coronado bin, da ich dann mein Zimmer räumen muss und Ende April kommt dann auch schon Marco. Also bis bald!!

 

oh wie schön ist panama… März 26, 2010

Einsortiert unter: Panama,Reisen — ilopei @ 4:42 nachmittags

Endlich haben wir es geschafft und sind mit neuem Pass ueber die Grenze gekommen. Etwas kompliziert und langandauernd war es schon, aber wir sind nun auf Boca del Tore. Das sind ein paar kleine Inseln in der Karibik, direkt hinter panamanesischen Grenze. Die ersten zwei Tage waren ein bisschen verregnet, was zu einer schlimmen Plage fuehrte, den “Chitras”. Kleine blutsaugende Fliegen, die einem, bzw. mir das Leben und die Nacht zur Hoelle machten. Aber schon der dritte Tag hier brachte Sonne und die Straende auf den Inseln bieten einiges. An der Starfishbeach kann man grosse Seesterne sehen, am Red Frog Strand leben kleine rote Froesche und auch die anderen Straende an denen wir nicht waren sind wohl sehr schoen. Jetzt sind wir schon eine Woche hier und heut geht es nach Panama City. Danach wollen wir auf die San Blas Islands, wo es wohl nur Indianer und Haengematten gibt. Meinem Fuss geht es schon besser, aber ich war gestern nochmal im Krankenhaus, weil trotz guter Pflege und Verband der Wurm weiterwaechst. Im Hospital bestand ich auf eine genaue Untersuchung und der Arzt war der Meinung, dass sich kleine Insekten in meinem Fuss befaenden…uhhhhh….gruselig…jetzt hilft nur noch abtoeten!!! Ich hoffe die neue Salbe killt alles…so das war es erstmal!

bis bald!!!!

 

 
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